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Archive for Januar 2010

Ich war letztens zwei mal auf der Grünen Woche, die ist ja erst letzten Sonntag zu Ende gegangen. Ansich hab ich mir ja nicht wirklich viel erwartet, aber das es so grausig ist, hätte ich auch nicht gedacht.

Also: Montag war ich mit Karl und Sina, wir haben uns paar Länderhallen angeschaut, darunter Ungarn zum Beispiel, waren in der proBIER (also da gabs nicht nur Bier, sondern auch so eklige Sachen wie Käse und Salamis, oder so leckere wie Wein zu probieren, Bier musste man immer zahlen!) – Sina und Karl haben gefühlte Stunden verbracht, komische Käsesorten zu probieren, während ich gelangweilt gewartet habe – und sind dann noch in die Biohalle und die mit den Viechern rein.

Also die Biohalle war von allen noch die am interessantesten, aber gut das ich kein Geld dabei hatte!!! Die mit den Tieren, naja, ich finds nicht so nett, wenn immer zwei Tiere exemplarisch zusammengesperrt werden wie in einem Zoo, mit Schild drüber auf dem steht welche besondere „Rasse“ an Schaf, Rind/ Kuh, Pferd oder Kanninchen das ist und welche Qualitäten die hat und so. Und das uns jemand knalltürkise Spaltenböden, auf denen viel zu viele Ferkel mit blutigen Ohren und Nasen rumliefen, zum spielen Metallketten mit Plastik von der Decke runterhängen hatten und an ner Nippeltränke paar Tropfen Flüssigkeit zu sich nehmen konnten, als „nachhaltig“ und „artgerecht“ verkaufen wollte, fanden wir dann schon SEHR dreist!

Freitag war ich dann nochmal mit paar Kommilliton_innen von mir, die proBier-, Tier- und Biohalle haben sich überschnitten. In der Biohalle hab ich mir dann gezielt Niederbayerischen Tomski Rucola-Estragon Senf gekauft, der schmeckt sooooo geil!!! Und dann noch Honig mit Brennessel Samen – schmeckt auch voll super, aber ich seh es jetzt schon kommen, dass es mir immer zu wertvoll sein wird ihn zu genießen und er mir noch vergammeln wird 😉

Anfangs sind wir durch die Russlandhalle durch, da gabs massig Vodka – was auch sonst ;-)… Die trinken den zu Brot mit Käse, Essiggurken, Wurst oder Kaviar: *igitt*! Beim rausgehen sind wir nochmal durch diese Halle gekommen, da hab ich dann Vodka mit einer Essiggurke, natürlich ohne Brot getrunken.

Ziemlich viel Zeit haben wir in den Blumenhallen verbracht, die aber nicht wirklich meinen Ansprüchen genügten! Wenn ich auf einer Messe zu Landwirtschaft, Ernährung, Gartenbau und so bin, find ichs ja in Ordnung, dass es dort auch Pflanzen zu kaufen gibt, also besser gesagt, die Wurzeln und Samen und was es hald sonst in jeder 0 8 15 Gärtnerei noch so alles gibt, aber ich find es nicht in Ordnung, wenn dort neben Gartenmöbeln auch noch so tolle Sachen wie Couchgarnituren, Ess- und Schlafzimmereinrichtungen, Massagestühle und weiß der Geier was noch für Möbelierungen ausgestellt werden… Der Oberhammer waren ja die Typen, die einem vorführten wie toll man mit ihrem Mittel/ Lappen Fenster und Spiegel putzen kann… Das ist schlimmer als Spammails – gegen die kann man wenigstens Filter einrichten!

Fazit: die Messe ist so grottig, dass ich wirklich nicht verstehe, wieso sie jedes Jahr von neuem so viel Aufmerksamkeit bekommt! Die wichtigste Botschaft war: Konsum ist geil! Auch wenn man nicht unbedingt geizig sein durfte, sogar für die Probiersachen, wie Vodka musste man oft genug bezahlen…

Themawechsel, hin zu einem wirklich tollen Film!

All jene unter euch, meine lieben Freund_innen, die NEON – zumindest bis vor ein paar Jahren (so wie ich) – lasen, kennen die Geschichte vielleicht. Es geht um nen Typen, der sich im Urlaub in die HIV-positive Kambodschanerin Sreykeo verliebt und sie letztendlich heiratet? Naja keine Ahnung, ob er sie wirklich heiratet, das kommt im Film leider nicht raus und die Story weis ich jetzt auch nicht mehr so gut.

Der Film ist wirklich ein sehr außergewöhnlich romantischer Liebesfilm, der mich manchmal zum Lachen bewegte, aber dennoch keine Komödie und alles andere als kitschig ist. Ich hab ihn, „Same, Same but different“ am Donnerstag mit Geraldine angeschaut, und dennoch vergessen wie ich ihn beurteile. Denn: ja, er war toll, aber er zeigte auch eindeutig Mängel auf. Vielleicht blieb er mir teils einfach zu oberflächlich, zu wenig detailverliebt und hat interessante Passagen nur gestreift statt richtig ausgebaut. Zum Beispiel kamen die zeitlichen Distanzen nicht wirklich gut raus, es hätte sich alles in 5 Wochen abspielen können, aber auch in einem Zeitraum von 2 oder 3 Jahren. Die Unvermitteltheit, mit der Ben (also der Typ, der sich verliebt hat) seinem Bruder oder Kumpel (weis nimmer wem von beidem) sagt, dass er nicht mehr weiter weiß, nicht mehr weiter weiß, wie er dieses ständige Pendeln zwischen Kambodscha und Hamburg, sowie die Medikamente finanzieren soll, ist vermutlich zwar gewollt, aber filmerisch hätte ich es als Zuschauerin schöner gefunden, wenn diese Verzweiflung auch tatsächlich besser rüber gekommen wäre!

Naja und dass ich diese Projektionfläche „große Liebe des Lebens“, „Kampf für die Liebe“ und „treue Monogamie“ (sie darf nicht mal als Prostituierte weiterarbeiten!) nicht so toll finde und mir endlich mal nen Kinofilm wünschen würde, in dem das kritisch betrachtet wird, ist ja klar… – nur bei dem Film wär wohl die Kritik daran auch nicht angebracht, ist ja schließlich eine wahre Geschichte.

Wenn ich grade so in meinem Bett lieg, und das hier schreibe und im Hintergrund die Homepage von dem Film auf habe und damit den Soundtrack höre, muss ich zugeben, dass romantische Filme dennoch mein Herz berühren und mir eine Träne vor lauter Rührung die Wange runterkullert. Bei den Filmen, die mir gefallen muss ich eh immer am Ende weinen, ob aus Trauer oder aus Freude: Titanic, Chocolat, Amélie, Sophie Scholl,…

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Was war egtl. 2009?

2010..neues jahr, neues glück. Aber was war egtl. 2009? War es ein gutes jahr, oder nur eine ansammlung von Stunden, Tagen und Monaten? Wollen wir mal eine Reise durch mein persönliches 2009 machen.

Im Januar war das erste Highlight natürlich die Facharbeitsabgabe, die wir mit Musik und Bier beim Lindner feierten.Danach hieß es aber sportlich sein…mit den Bobsenludern rockten wir die Halle. Es waren zwar keine sportlichen Höchstleistungen, aber die Stimmung war stets gut. Und unser Ziel haben wir erreicht : Nicht letzter!!

Im März war dann das alljährliche Starkbierfest…trinken, klatschen, auf bänken tanzen. Doch mit Sushi im Magen kann ich das nicht empfehlen 😉 Um diese Abende ausklingen zu lassen, begab ich mich zusammen mit der goldenen Madonna und Dr. Watson desöfteren ins Booty, um den Hopper ein bisschen Konkurrenz zu machen.

 

Die Bierzelt- Atmosphäre hat mich so begeistert, dass ein Ausflug an Chamer Frühlingsfest natürlich auch sein musste.Doch abenteuerlicher Weise wussten wir nicht so recht wie wir wieder heimkommen sollten…ein Glück, dass es da unsere Kathi gab (vielen dank schatzal!!!) und crazy chris bezahlte eben einfach ein paar wildfremde Menschen, die ihn nachhause fuhren.

 

 

Danach hieß es Büffeln…das Abi stand vor der Tür! Was waren wir alle aufgeregt. Doch alles in allem wars doch halb so schlimm! Englisch Abi war geschenkt, Deutsch war auch okay. Für Geschichte waren wir dank Alex top vorbereitet…und Bio nunja…da durchlebte der liebe Herr Kraus gerade seine midlifecrisis, was er an uns mädels ausließ…die frage über diese Alge werd ich ihm  NIE verzeihen xD Die Zeit nach dem Abi war wirklich unvergesslich. Jeder kam mit jedem gut aus, wir feierten zusammen und konnten den Augenblick genießen.

 

 

 

 

Um das Abi zu feiern, fuhr ich nach Rock im Dreck in Nürnberg…und das war es auch dieses Jahr wieder…meine güte was für ein wetter…und noch dazu manch nervige andere sachen *hust* Und auch der fehlkauf des jahrhunderts machte es nicht besser…Ich sage euch kauft NIE NIE NIE Amsterdamer Bier in der Tschechei 😉 Aber es war lustig, zusammen mit den Borats, den Oberfranken und den Schlümpfen hatten wir ne menge Spaß! Leider schafften wir es nicht zu Polarkreis 18…dort wollten wir die Menge mit einem Mosh Pit aufmischen…aber keine chance…egal…auch prägten wir den Spruch „Boah Ey Helga, Komm ma her!“ und ernährt haben wir uns von rambolten ravioli…lecker wars!

 

Danach hieß es Abistreich,Abikonzert, Abiturientenverabschiedung und Abiball. So tolle Sachen hätten wir uns ausgedacht…aber der Lord und das Sandgeißlein hielten es nicht für nötig aufzukreuzen…Dafür natürlich unvergessen Domä vs. Wolf! Entertainment pur! Insgesamt muss ich sagen ich denke schon ein bisschen wehmütig an diese zeit zurück…euch jeden Tag zu sehen und einfach Spaß zu haben, fehlt mir schon.Manche leute sieht man ja gar nicht mehr…man merkt wie schnell das geht, dass man sich nach der schulzeit auseinanderlebt und aus den augen verliert.

 

 

 

 

 

Der Sommer stand wieder ganz unter dem Zeichen von Schlampen, Bettlern und allerlei anderem Gesindel. Mit Chris und Maria die wir Zwangsverpflichtet hatten, machte das ganze auch noch mehr Spaß. Die Euphorie war zwar nicht mehr so enorm wie im jahr zuvor,aber es war dennoch wieder mal sehr spaßig.

Mit der herausgebrachten CD steigerten wir auch unsere professionalität noch etwas.

Dann war es leider auch so weit…unsere liebe Verena huschte in den Senegal ab…zuvor hatten wir alle noch spaß mit dem seltsamen Anruf von …hmm jetzt weiß ich gar nicht mehr wie sie hieß…vlt fällt es einem von euch ja ein 😉

Aber dann hieß es Abschied nehmen…das fällt schon schwer. Aber wir denken immer an dich Verena und in einem halben Jahr bist du auch wieder da!

 

Der nächste große Schritt war das Studium. Lange geplant und nun wurde es wirklich ernst. Ich bin froh mich für Passau entschieden zu haben, auch wenn ihr alle wo anders seid..anfang bereitete mir das schon Sorgen, komplett auf mich allein gestellt zu sein, aber ich hab das gut hinbekommen und hab mich super eingelebt.

Das Leben als Student ist schon toll….aber nicht alles is rosig, weswegen ich ja auch ordentlich mitgestreikt habe!

Deutsch ist komplett anders als in der Schule…aber Geschichte ist genau mein Ding! Ich hoffe ich meistere das alles gut!

Und achja mit Informatiker und Geschichtemenschen lässt sich am besten Party machen 😉

An Lanes Weinabend war es sehr schön euch alle mal wieder zu sehen und zu hören, wies denn jedem einzelnen so ergangen is und was das studium so bereithält! Sowas sollten wir wirklich öfter machen!

Und mit dem Geschichte LK gingen wir mit guten Beispiel voran und machten das erste Ehemaligen Treffen!

 

 

 

Für 2010 wünsch ich mir nur, dass es genauso weitergeht wie es begonnen hat!!

Und euch wünsch ich  natürlich auch viel Erfolg bei den Klausuren und ein super Jahr 2010!

Auf dass wir bald mal wieder einen Weinabend machen 😉

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Kopflos verpeilt

Letztens bin ich nach Michelau bei Lichtenfels gefahren. Also richtig gefahren, mit dem Auto, alkoholfrei und bei ätzendem Wetter. Genauer gesagt hab ich mich 20:30 und 20:45 Uhr vom Jahresabschlussessen vom Grünen Kreisverband in Cham aus mit Stefan auf dem Beifahrersitz auf den Weg gemacht. Erst noch über Nürnberg zwei Leute abholen und dann schön die Autobahn bis zu dem Partyort, an dem meine liebe Swantje in ihren Geburtstag reingefeiert hat. Die Hinfahrt war abgesehen von dem Nebel zwischen Amberg und Hersbruck, der mich zu 80km/h auf der Autobahn zwang echt in Ordnung, wir haben gleich zum Bahnhof gefunden um Dani abzuholen und haben uns dann verfahren, als wir zu Julius wollten. Unterm Strich waren wir dann aber trotzdem noch vor halb 1 Uhr bei Swantje. Der Partyraum war eisig kalt, Sammy war in Decken gewickelt, alle anderen in dicken Anoraks gekleidet; beim ausatmen sahen wir unseren Hauch – grade, dass uns keine Eiszapfen von der Nasenspitze wuchsen.

Wir hatten klasse Gespräche über Gott und die Welt mit ziemlich viel Alkohol um uns wärme zu spenden. Irgendwann als wir dann am nächsten Tag morgens um 6 Uhr wieder heimfuhren leuchtete auf der Amatur des Autos meiner Eltern ein rotes Zeichen auf, dessen Bedeutung ich seit meiner theoretischen Fahrprüfung vergessen hatte. Also blieb ich stehen, guggte in die Bedienungsanleitung und erfuhr, dass was mit der Kühlflüssigkeit nicht stimmt. Taschenlampe auspacken, aussteigen, Motorhaube aufmachen, wenn ich die schon offen hab gleich noch Ölstand prüfen und dann Kühlwasser aufmachen: war zwar nicht mehr viel drin, aber auf alle Fälle noch genug für die Heimfahrt.

Paar Minuten später auf der Autobahn fast schon in Bamberg überleg ich so hin und her, dass ich mich gar nicht mehr daran erinnern kann, den Deckel wieder auf den Kühlflüssigkeitsbehälter geschraubt zu haben. …Blöd… Sehr Blöd…

Beim nächsten Parkplatz fahr ich runter, schnapp mir die Taschenlampe, mach die Motorhaube auf: war ja irgendwie klar, aus dem Behälter entdampft grade das ganze schöne Wasser raus. …MIST!!!… Was mach ich nur?…

Die Distanz bis zur nächsten Station, eine Tankstelle, um so einen Deckel zu kaufen, hab ich zwar nicht im Schritttempo zurückgelegt, aber dafür mit zwischen 70 und 90km/h – schließlich soll nicht nur ich sondern die anderen vier Leute im Auto die Fahrt auch überleben.

FORCHHEIM: ich fahr die erste Abfahrt runter, finde auch gleich ne Aral Tankstelle, leider gabs da keinen Deckel, dafür Frostschutzmittel, mit dem ich die Fühlflüssigkeit auffüllen konnte und Info, wo die nächste Werkstatt ist. Also fahr ich einen Kilometer weiter zu Ford, die konnten mir leider nicht weiterhelfen, sind ja schließlich andere Autos mit anderen Deckeln. Ich fragte aus lauter Verplantheit, wo es die nächste Renault Werkstätte gibt (fahre aber einen Peugeot), bekomme die Beschreiung und fahr dahin. Davor komm ich noch an einem A.T.U. vorbei und denk mir so: „Cool super, da gibts sicher Ersatzteile“ Davor mussten wir noch ne dreiviertel Stunde warten, bis die öffneten. Für die Katz, die hatten nichts passendes… aber ich soll doch mal bei dem Renault Händler vorbeischauen, ist ja schließlich auch Franzose. Der hatte blöderweise zu.

Also fuhren wir weiter, über die Bundesstraße nach ERLANGEN, sind ja nur 13 km. Da lies ich mich dann von einem Taxifahrer bis zur Peugeot Stelle lotsen. Die hatte aber nicht offen. Paar Meter weiter war aber wieder ein A.T.U. – hingefahren, nachgefragt und erfahren, dass es in keinem A.T.U. in Deutschland einen entsprechenden Deckel gäbe – das hätte ich auch schon in Forchheim erfahren können. Zu allem Glück gabs ganz in der Nähe noch einen anderen Peugeot Händler, der sogar offen hatte. Dort erfuhr ich, dass sie leider keinen passenden Deckel da hätte und der bestellt werden müsste: ich denk mir nur so „WTF?!“ Dafür gabs hier jemand kreatives: Wir haben um überhaupt was zu machen also Plastiktüten mit Kabelbinder drüber gespannt.

Langsam gings weiter nach Nürnberg um die Leute zum Bahnhof zu bringen und dann um 9:30 Uhr bei Julius ein Schläfchen zu machen – bei reibungsfreier Fahrt wäre ich um diese Uhrzeit bereits daheim in meinem Bett gelegen!!! – und vor allem um das Auto wieder runterzukühlen.

Nach vier Stunden Pause machten wir uns also auf das letzte Stückchen über die Bundesstraße von Nürnberg über Schwandorf (Julius zum Bahnhof gebracht) und Cham (Stefan zum Bahnhof gebracht) nach Bad Kötzting (Müde ins Bett gefallen) auf.

Gut angekommen bin ich und meine Eltern sind mir wegen solchen Sachen Gott sei Dank wohl sowieso nicht Sauer… Wieso auch, das Auto hat eh schon viele Jahre am Buckel und die erste Delle stammt nicht von mir sondern meinem Vater 😉

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